Nachzucht |
Auslösefaktoren für eine erfolgreiche Zucht |
gesunde Tiere |
Es
ist unbedingt notwendig, dass man nur absolut gesunde Tiere für
die Zucht verwendet. Bei einigen Arten, speziell bei australischen
Arten, ist es fast unmöglich eine grössere Anzahl von Tieren
zu bekommen. Wir züchten deshalb fast immer mit einem sehr kleinen
Genpool. Trotzdem sollte es immer oberste Verpflichtung sein, auch
unter diesen Umständen die Nachzucht zu versuchen.
|
Tiere vom gleichen Verbreitungsgebiet |
Beim
Beginn eines Nachzuchtprogramms mit Wildfangtieren sollte man darauf
achten, dass die Tiere möglichst aus dem gleichen Verbreitungsgebiet
stammen. Hat die besagte Art nur ein sehr kleiner Verbreitungsgebiet,
dann ist die Zusammenstellung von Zuchtgruppen ungleich einfacher.
Wenn es sich aber um Tiere einer Art handelt, die ein sehr grosses
Verbreitungsgebiet haben, das sich auch noch über mehrere Klimazonen
erstreckt (z.B. V. salvator, V. varius, V. acanthurus),
wird eine sexuells Synchronisation einige Schwierigkeiten aufwerfen. |
ausreichende Vitamin- und Mineraliengabe |
Um
die Tiere gesund zu erhalten, ist es wichtig, diese immer mit ausreichend
Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Dabei sollte darauf geachtet
werden, dass diese Zusätze ganzjährig verfüttert
werden. Auch sollten immer beide Geschlechter diese Zusätze
erhalten, und nicht nur das Weibchen kurz vor einer bevorstehenden
Eiablsge. |
sexuelle
Synchronisation |
Einer der wichtigsten Faktoren, um Warane zur Nachzucht zu bekommen ist eine sexuelle Synchronisation beider Geschlechter. Es gibt mehrere Methoden, dies zu erreichen: Tageslänge Man sollte über den Saisonverlauf die Tageslänge anpassen um eine eventuelle Synchronisation der Tiere zu erreichen. Eine Voraussetzung ist, dass man weiss, woher die Tiere in der natur vorkommen, dann kann man nachschauen, wie der Tageszeitenrhythmus an dieser Stelle ist. Dann kann die Tageslänge angepasst werden. Überwinterung Eine andere Methode erwachsene Warane sexuell zu synchronisieren ist die Überwinterung. Dabei sollte man beachten, dass Warane, die in der Natur in Biotope bewohnen, die nahe am Äquator liegen, keine Überwinterung vertragen können. Eine Überwinterung ist nur wichtig bei Waranen aus den gemässigten Zonen, wo die Wintertemperaturen unter 10°C during absinken (z.B. V. griseus, V. albigularis, V. varius, V. rosenbergi). Regensimulation Wenn
man sich entschlossen hat, Warane aus den tropischen Regenwaldgebieten
zu pflegen (z.B. Cape York Halbinsel von Australia, Neu Guinea, Indonesien),
die saisonalen Änderungen zwischen der Trocken- und der Regenzeit,
mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit, kann auch ein Auslösefaktor
zur Nachzucht sein. gelegentliche Trennung Eine sehr gute Methode, um Warane zur Fortpflanzung anzuregen ist, wenn man die Geschlechter von Zeit zu Zeit trennt. Das kann von Art zu Art variieren, und es kann zwischen einigen Tagen (bei Arten, die untereinander nicht aggresiv sind) bis zu mehreren Wochen oder Monaten bei aggressiven Arten dauern. Bei einigen Arten ist eine dauerhafte Einzelhaltung angesagt, nur zur Paarung lässt man diese Tiere dann unter Aufsciht zusammen. Dieses Verfahren ist bei V.storri und gelegentlich bei V. prasinus angezeigt. Bei V. storri ist die Trennung wegen der Aggressivität angesagt, bei V. prasinus sind die Weibchen gelegentlich sehr Stress empfindlich. |
brauchbare Eiablagekiste |
|