Artenteil
Varanus salvator (LAURENTI 1768) (Bindenwaran)
Unterarten: V. s. salavtor (LAURENTDI 1768)
V. s. andamanensis DERENIYAGALA 1944
V. s. bivittatus (KUHL 1820)
V. s. cumingi MARTIN 1838
V. s. komaini NUTHPAND 1987
V. s. marmoratus (WIEGMANN 1834)
V. s. nuchalis (GÜNTHER 1872)
V. s. togianus (PETERS 1872)
V.s.salvator from Sri Lanka
V. s. salvator
Bild von Rolf Stein
V. s. cumingiVaranus salvator mit seinen Unterarten gehört zu der von ZIEGLER & BÖHME (1997) neu aufgestellten Untergattung Soterosaurus. Der Bindenwaran kann je nach Unterart eine GL bis über 300 cm erreichen (STEIN pers. Mitt.), wobei diese Angaben auf Tieren der Nominatform beruhen. Tiere einzelner Unterarten, z.B.: V. s. cumingi und V. s. nuchalis, erreichen nur GL bis 150 cm. Auch die Färbung und Zeichnung variiert sehr stark. Hier seien besonders Vertreter von V. s. cumingi erwähnt, die einen ausgesprochen grossen Anteil an Gelb in der Zeichnung aufweisen, dagegen zeichnen sich Tiere anderer Unterarten dadurch aus, dass die Grundfärbung sehr stark melanistisch ist (V. s. andamanensis, V. s. nuchalis und V. s. togianus). Die von NUTHPAND (1987) neu beschriebene Art V. s. komaini ist sogar gänzlich schwarz gefärbt ohne sichtbares Zeichnungsmuster.
Die Rückenzeichnug besteht in der Regel aus hellen bis gelben Flecken, die zu mehreren Querbändern angeordnet sind. Die Tiere sind sehr stark an Wasser gebunden, was durch ihren seitlich stark zusammengedrückten Schwanz dokumentiert wird. Seine Länge kann etwa das 1,4 - 1,7fache der KRL erreichen.
Verbreitung, Lebensraum und Lebensweise
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V. s. marmoratus
Bild von Tim Jackson
Die Verbreitung von V. salvator mit seinen Unterarten erstreckt sich von Sri Lanka und das östliche Indien im Westen über Süd-China, Hainan, Myanmar (ehemaliges Birma), Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha im Osten, über Malaysia und die indonesischen Inseln bis zu den Philippinen (MERTENS 1942d, DERENIYAGALA 1944, 1961, VOGEL 1979a, WHITAKER & WHITAKER 1980, GAULKE 1986, 1989, 1991b, DAS 1989b, ERDELEN 1991).
V. s. andamanensis bewohnt die Andamanen.
V. s. bivittatus bewohnt die Inseln Java, Bali, Lombok, Sumbawa, Flores, Ombai, Wetar und einige benachbarten Inseln innerhalb des Sunda Archipels.
V. s. cumingi bewohnt die philippinischen Inseln Mindanao, Bohol, Leyte, Cebu, Basilan und Samar.
V. s. komaini ist bisher nur von der Terra typica (Amphoe La-ngu, Satun Prov., Thailand, und dem Thailändisch-Malayischen Grenzgebiet) bekannt.
V. s. marmoratus bewohnt die südlichen und westlichen Inseln der Philippinen (Luzon, Mindoro, Calamian, Palawan und Inseln des Sulu Archipels).
V. s. nuchalis ist auf einigen kleinen westlichen Inseln der Philippinen (Ticao, Masbate, Panay, Guimaras, Negros und Cebu) verbreitet.
V. s. togianus ist auf der Insel Togian vor Sulawesi beheimatet.
Das übrige Verbreitungsgebiet wird von der Nominatform V. s. salvator bewohnt.
combat in V. salvator Alle Vertreter der V. salvator-Gruppe sind aquatil lebende Warane. Meistens sind sie in der Nähe von Flüssen, Seen und Mehresbuchten anzutreffen. TSie können auch sehr gut klettern, aber man trifft sie nie in besonders grossen Höhen an. Wenn sie sich bedroht fühlen, flüchten sie ins Wasser. Einige Tiere wurde beobachtet, als sie im offenen Meer geschwommen sind. Ihre Aktivitätsperiode erstreckt sich vom frühen Morgen bis in den frühen Nachmittag. Sie suchen sich Unterschlupf unter Büschen oder in Bäumen. Sehr oft verbringen sie auch die Nacht im Wasser.
Am Anfang der Regenzeit werden die Eier in Höhlen in der Nähe von Flussläufen abgelegt. Gefressen wird alles, was überwätigt werden kann.
DELISLE (1996) berichte, dass Säugetiere, kleine Krokodile, Schildkröten, Vögel, Fische und Krabben zum Nahrungsspektrum gehören.
Pflege und Zucht  
Die Zucht ist schon mehrfach gelungen (JES 1994, VOGEL 1994). KRATZER (1973) berichtet über die Zeitigung eines Geleges von V. salvator, ohne Angabe um welche Unterart es sich dabei handelt. Die Jungtiere schlüpften nach 213 Tagen (VOGEL 1994) und 207 - 239 Tagen (KRATZER 1973, JES 1994). Beim Schlupf massen die jungen Warane 280 mm (V. s. cumingi) und 350 mm (V. s. salvator).
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