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Der Nilwaran
gehört zur Untergattung Polydaedalus. Grundfarbe des Rückens
ist ein Graubraun bis Dunkeloliv. Gelbe Ozellen sind auf dem Rücken
in Querreihen angeordnet, wobei bei V. niloticus 6 bis 9 Querreihen,
bei V. ornatus 5 Querreihen vorhanden sind (MERTENS 1942d). Das Nasenloch ist oval und ist näher zum Auge als zur Schnauzenspitze
gelegen. 128 - 165 Schuppenreihen sind um die Körpermitte angeordnet.
Die Tiere erreichen im Mittel eine GL von 150 cm bei einer KRL von ca. 50
cm. Das bisher grösste Tier hatte eine GL von 242 cm bei einer KRL
von 98 cm (HAAKE & GROVES 1995). Die Tiere sind sehr stark an das Leben an und im Wasser angepasst.
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Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise |

Der
Nilwaran ist verbreitet vom Norden Süd-Afrikas bis zur Südgrenze
der Sahara. Im Osten erstreckt sich das Verbreitungsgebiet entlang des Nils
bis nach Ägypten, im Westen reicht es bis nach Liberia (MERTENS 1942d, LENZ 1995).
Diese Art ist nicht in Wüstengebieten anzutreffen. In den West- und
Zentral-Afrikanischen Regenwaldgebieten von Kongo, Gabon, Kamerun, Guinea,
Äquatorial Guinea, Togo, Zaire wird V. niloticus durch die
Schwesterart V. ornatus vertreten (BÖHME & ZIEGLER 1997).
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Pflege und Zucht |
Die
Nachzucht in menschlicher Obhut gelang schon (BRANCH & ERASMUS 1982, BOYCOTT & MORGAN 1988, BRANCH 1988).
In der Natur werden von V. niloticus bis zu 60 Eier abgelegt, gelegentlich
in Termitenbauten. Nach 92 - 175 Tagen bei Inkubationstemperaturen zwischen
27 und 32°C schlüpfen die Jungwarane. Sie wiegen beim Schlupf ca.
23 - 32 g und haben eine GL zwischen 280 und 327 mm.
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