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V. albigularis albigularis
zur Verfügung gestellt von R. Stein |
Varanus
albigularis mit seinen Unterarten ist ein Vertreter aus der Untergattung Polydaedalus. Er kann eine Gesamtlänge (GL) über 200
cm erreichen. Als Durchschnittslänge kann aber 150 cm angenommen werden
(AUERBACH 1985). Die Färbung des Rückens
ist ein dunkles Graubraun, das von Querreihen heller bis gelbliche Ozellen,
die einen dunklen Rand haben können, unterbrochen wird. Die Schuppen
sind klein und glatt, nur auf dem Nacken sind sie konisch ausgebildet. 137
- 167 Schuppen sind um die Körpermitte angeordnet. Der massige Kopf
ist kürzer und breiter als bei V. exanthematicus. Das Nasenloch
ist länglich und steht sehr dicht beim Auge. Der Schwanz ist etwa 1
bis 1,2 mal so lang wie die KRL. Erwachsene Männchen können ein
Gewicht von 15 bis 16 kg erreichen.
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Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise |

Die
Verbreitung von V. albigularis mit seinen Unterarten erstreckt
sich auf das südliche und östliche Afrika von Namibia im Westen
über das südliche Zentrum bis nach Äthiopien im Osten.
Die Nominatform kommt in Namibia und Südafrika vor, im Osten reicht
das Verbreitungsgebiet bis nach Simbabwe, im Norden bis nach Mosambique
(MERTENS 1942d).
V. a. angolensis ist im Nordwesten Angolas und im Süden
von Zaire zu finden (MERTENS 1942d).
Das Vorkommen von V. a. microstictus erstreckt sich auf das östliche
Afrika vom südlichen Sudan und Äthiopien bis nach Simbabwe und
Mosambique im Süden (BRANCH 1988).
Gewöhnlich is V. albigularis als Bodenbewohner beschrieben, aber
gelegentlich kann man diese Tiere auch auf Bäumen antreffen. Dieses
Verhalten wurde vermehrt beobachtet, weil die Tiere sich vor Nachstellungen
durch Feinde in Sicherheit gebracht haben. Gleichzeitig werden Bäume
auch als Ruhestätte während der Nacht aufgesucht (BRANCH 1988).
Obwohl V. albigularis eher zu den grösseren und plumperen
Vertretern der Waranfamilie gerechnet werden muss, wurden einzelne Vertreter
dabei beobachtet, dass sie Futter auch auf Bäumen gejagt und gefangen
haben.
Als Futter wird alles angenommen, was von dem Waran überwältigt
werden kann. Die bevorzugte Nahrung besteht aus Schlangen (PHILLIPS & ALBERTS 1992), dabei spielt es keine Rolle,
ob es sich dabei um hochgiftige Kobras (Naja nigricollis, N. haje)
und Puffottern (Bitis arietans, B. caudalis) handelt, oder ob
es sich um ungiftige Grassnattern der Gattung Psammophis handelt. Nur
Felsenpytons (Python sebae) scheinen nicht zum Nahrungsspektrum
zu gehören.
Während der Regenzeit, wenn Wirbeltiere schlecht erbeutet werden
können, frisst V. albigularis Schnecken, Hundertfüsser,
Heuschrecken und Käfer (BRANCH 1988, PHILLIPS 1995).
Gelegentlich werden aber auch Eier und Küken von boden- oder baumbrütendenden
Vögeln gefressen.
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