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Varanus
salvadorii ist der einzige Vertreter der Untergattung Papusaurus.
Der Papuawaran gehört zu den längsten Vertretern der Waranfamilie,
wobei aber gut zwei Drittel der Gesamtlänge auf den Schwanz entfallen.
Immer wieder tauchen Gerüchte von Tieren auf, die über 4 m erreicht
haben sollen. Bisher ist aber kein Tier dieser Länge der Wissenschaft
bekannt geworden. Das grösste bisher bekannte Exemplar mass 244 cm
(MERTENS 1962).
Charakteristisches Merkmal dieses Warans ist die stark aufgetriebene Schnauzenspitze,
die den Waran kopflastig erscheinen lässt. Da der Papuawaran ein Baumbewohner
ist, scheint hier der aussergewöhnlich lange Schwanz als Gegengewicht
zu fungieren. Das Gebiss deutet auf einen Vogelfresser hin. Seine Zähne
sind nicht wie bei den anderen Waranen leicht nach hinten gerichtet, sondern
stehen fast senkrecht aus den Kieferknochen. Sie sind damit gut geeignet,
Vögel zu erbeuten, da sie mit diesen Zähnen gut das Gefieder durchdringen
können und so den Vogel gut packen können. Das Futter besteht
hauptsächlich aus grossen Insekten und Wirbeltieren (LOSOS & GREENE 1988).
Die Grundfarbe ist ein Olivgrün. Mehrere unregelmässige Querreihen,
die aus hellgelben Ozellen gebildet werden, überziehen den Rücken.
Der Schwanz ist in seiner gesamten Länge gebändert.
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Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise |

HORN, SWEET, & PHILIPP (2007) haben bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass V. salvadorii nicht nur die Südküste von Neu Guinea von Port Moresby im Osten über das Gebiet des Fly River, Merauke bis nach Agats in West Papua (Indonesien) vorkommt, sondern auch im Norden der Insel zu finden ist. Fundort dieser Tiere waren Jayapura (West Papua, Indonesien) und Vanimo (PNG). Auch auf der Vogelkop Halbinsel und der Insel Salawati (West Papua, Indonesien) wurden Museumsexemplare gesammelt.
Dort bewohnt der Papuawaran sowohl die Mangroven-Sümpfe als auch den Trockenwald im Westen vom Gebiet des Vogelkop in Irian Jaya bis nach Port Moresby im Osten (MERTENS 1950).
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Pflege
und Zucht |
Der
Grösse der Warane muss in der Terrariengrösse Rechnung getragen
werden. Als Bodengrund kann man Rindenmulch verwenden. Mehrere Baumstämme
und ein grosses Wasserbecken vervollständigen die Ausstattung.
Über drei Gelege dieser Warane berichtete PHILIPPEN (1994a), aber leider waren die Eier nicht befruchtet. Eine erfolgreiche
Nachzucht im Terrarium beschreiben SCHMICKING &
HORN (1997). Ein Weibchen legte nach etwa 4 - 6 Wochen
nach beobachteten Paarungen insgesamt drei Gelege mit zusammen 22 Eiern
ab. Bebrütet wurden die Eier in feuchtem Vermiculite bei etwa 29°C.
Zwei Jungtiere entwickelten sich und schlüpften nach 201 und 203 Tagen
Inkubationszeit. Sie hatten eine GL von 420 mm, bzw. 425 mm und ein Gewicht
von 47 bzw. 48 g.
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