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V. similis
Corroboree Bilabong, NT
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Varanus simils ist ein Vertreter aus dem V. timorensis-Komplex und gehört zur Untergattung Odatria.
Mit einer Gesamtlänge von 65 cm gehört er zu den kleineren Waranarten. Grosse Variationen im Erscheinungsbild sind nicht erkennbar; so haben Tiere aus dem Norden des Northern Territory kleine helle Ozellen auf grauem Untergrund. Gelegentlich ist ein dunkler Zentralfleck zu erkennen. Tiere aus Queensland haben auf dem Rücken sehr grosse Ozellen, die immer einen dunklen Zentralfleck haben. Diese Ozellen sind meistens in mehreren (6 - 9) Querreihen angeordnet. Abwechselnd zu diesen Reihen sind einzelne helle Schuppen angeordnet, die ein schmales Band bilden. Tiere von den Inseln der Sir Edward Pellew Gruppe und dem Gebiet des Diamantina Flusses im östlichen Queensland, haben eine etwas abweichende Zeichnung. Der für diese Art eingeführte Artnamen V. pellewensis kann aber noch nicht offiziell angewendet werden, da eine taxonomische Bearbeitung des gesamten timorensis-Komplexes noch nicht vorliegt.
Bei allen Tieren ist ein schwarzer Temporalstreifen sichtbar, der unten von einem hellen Band begrenzt wird. Die Kopfschuppen sind klein und glatt. Das Nasenloch befindet sich seitlich und ist fast in der Mitte zwischen Schnauzenspitze und Auge gelegen. Der Schwanz ist mehr oder weniger rund im Durchschnitt und seine Länge ist etwa 1,5 mal so lang wie die KRL. Tiere vom Atherton Tableland in Queensland zeigen eine ausgeprägte Bänderung des Schwanzes.
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Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise |

Die Verbreitung von Varanus similis erstreckt sich auf den tropischen Norden Australiens von der Treachery Bay im Northern Territory, Zentral-Queensland, die Cape York Halbinsel im Norden Queenslands, die Torres Strassen Inseln und der Süden von Neu-Guinea.
V. similis ist fast ausschliesslich auf Bäumen anzutreffen. Er bewohnt sowohl die Regenwälder der Cape York Halbinsel, als auch die Sklerophyll-Trockenwälder südlich davon. Nur bei der Nahrungssuche kann man V. similis gelegentlich auf dem Boden beobachten. Dort suchten die Tiere im Laub nach Nahrung in Form von Insekten, Spinnen und eventuell auch kleinen Skinken (SCHMIDA 1971). Nachts schlafen die Warane in Baumhöhlen unter der losen Rinde der Bäume.
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Pflege
und Zucht |
Als Baumbewohner fühlt sich V. similis in höheren Terrarien am wohlsten. Mehrere Äste und Korkrück- und Seitenwände dienen als Klettermöglichkeiten. Tiere aus Regenwaldgebieten sollte man als Bodengrund Rindenmulch anbieten, Tiere aus den Sklerophyll-Wäldern kann man auch Sand anbieten. Ein Wasserbecken und gelegentliches Überbrausen der Einrichtung erhöht die Luftfeuchtigkeit und steigert das Wohlbefinden der Pfleglinge.
Die Zucht von V. similis in menschlicher Obhut ist schon gelungen (RÜEGG 1973, 1974, BERGHOF 2001). In diesen Artikeln werden die Tiere als V. t. similis, bzw. V. similis beschrieben, aber speziell der Bericht von BERGHOF zeigt Tiere, die man als V. similis einstufen kann.
V. smilis legt nach einiger Zeit der Pflege im Terrarium die Scheu ab. Eine paarweise Pflege ist möglich. Das Weibchen legte mehrere Gelege, das erste hatte 9 Eier, beim zweiten Gelege wurden 12 Eier in der Legebox vergraben. Die Eier wurden in einen Gemisch aus Seramis und Aktivkohle gezeitigt. Bei Inkubationstemperaturen zwischen 26,8 und 30°C und einer relativen Luftfeuchte zwischen 80 und 95% schlüpfen die Jungtiere nach 127 – 139 Tagen. Die Gesamtlänge der kleinen Warane betrug im Durchschnitt 130 mm. Die Aufzucht bereitete keine Probleme (BERGHOF 2001).
Auch MOLDOVAN (2007) berichtet über eine erfolgreiche Nachzucht.
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