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Varanus auffenbergi gehört zur Untergattung Odatria.
SPRACKLAND beschrieb diese Art 1999 neu. Leider sind
die Unterscheidungsmerkmale zu V. timorensis nicht sehr gross,
sodass SPRACKLAND zur Abgrenzung nur Zeichnungs- und
Farbunterschiede anführte. Bei den Schuppenmerkmalen liegen die Werte
der neuen Art in der Variationsbreite von V. timorensis.
Als Unterscheidung werden blau-graue Ozellen (V. timorensis cremefarbene)
und eine ungezeichnete cremefarbene Bauchseite (V. timorensis gesprenkelt)
genannt.
Die Grundfarbe auf der Oberseite ist ein dunkles grau, das auf dem Rücken
von zahlreichen unregelmässig verteilten Ozellen bedeckt ist. Diese
Ozellen haben meistens einen dunklen Zentralfleck, ihre Färbung besteht
aus einem hellen Blau-grau. Zwischen diesen Ozellen ist sehr häufig
eine rötlich-braune Zeichnung zu erkennen. Die GL von V. auffenbergi beträgt bis etwa 60 cm. Der Schwanz ist drehrund. Helle Schuppen bilden
ein unregelmässiges Muster. Er ist etwa 1,6 mal so lang wie KRL.
KIRSCHNER (1999) erwähnt, dass bei seinen Tieren
die von SPRACKLAND (1999) beschriebenen farblichen
Unterscheidungsmerkmale nach einiger Zeit im Terrarium stark verblassen
und eine Unterscheidung von V. timorensis kaum noch möglich
erscheint. Eine Überarbeitung der kompletten V. timorensis-Gruppe
erscheint wünschenswert.
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Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise |

Die
Verbreitung von Varanus auffenbergi beschränkt sich die Insel
Roti, 12 km südwestlich von Timor. Dort sollen diese Tiere den gleichen
Lebensraum wie V. timorensis bewohnen. Weitere Beobachtungen wurden
bisher noch nicht beschrieben.
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Pflege
und Zucht |
Die Haltung und Nachzucht im Terrarium von Auffenbergs Waran ist von KIRSCHNER (1999) beschrieben worden. Bei der Pflege scheinen keine Unterschiede zu V. timorensis zu bestehen. Auch nach längere Pflege verlieren die Tiere ihre Scheu nicht. KIRSCHNER pflegte ein Pärchen dieser Waranart in einem Paludarium mit der Größe 255x80x170 cm (LBH). 70% der Bodenfläche wurden von einem Wasserteil eingenommen. Die Wassertiefe betrug 47 cm. Korkplatten bedeckten die Rück- und die Seitenwände, mehrer Korkröhren und Kletteräste vervollständigten die Einrichtung.
Ein Gelege mit fünf Eiern wurde erbrütet. Die Jungwarane schlüpften nach 124 Tagen bei einer Inkubationstemperatur zwischen 29,5 und 30°C. Die Gesamtlänge der geschlüpften Warane betrug 15,8 cm. Die Aufzucht bereitete keine Probleme.
Auch WESIAK (2008) beschreibt eine weitere Nachzucht dieser Art. Mehrere Weibchen setzten Gelege ab. Die Gelegegröße betrug zwischen 4 und 6 Eiern. Die Inkubationstemperatur betrug jeweils 29°C. Hierbei schlüpften die Jungtiere nach einer Zeitigung von 119-154 Tagen. Sie hatten eine durchschnittliche KRL von 64 mm, eine durchschnittliche Schwanzlänge von 94 mm und eine durchschnittliche Masse von 4,4 g. Gefüttert wurde zu Beginn mit kleinen Grillen und Heimchen, die immer mit einem Vitamin-/Mineralgemisch bestäubt wurden. Die Aufzucht bereitete keine Schwierigkeiten. |