| Artenteil |
| Varanus
yuwonoi HARVEY & BARKER
1998 (Dreifarbwaran) |
Diese
von HARVEY & BARKER 1998
neu beschriebene Art Varanus yuwonoi gehört in die V.
indicus-Gruppe und gehört somit zur Untergattung Euprepiosaurus.
Mit einer Gesamtlänge mit bis zu 180 cm (LEMM
1998) kann diese Art zu den grösseren Vertreter der Untergattung Euprepiosaurus
gerechnet werden. Etwa 60% der Gesamtlänge entfallen auf den Schwanz.
Die Tiere haben einen schlanken Habitus.
Die Färbung ist sehr differenziert, der Kopf und das vordere Drittel
des Körpers ist schwarz, sie geht dann in ein gelb-braunes Muster mit
vereinzelten grünen Flecken über. Diese Färbung geht etwa
bis zum ersten Drittel des Schwanzes. Dort wird der Grünanteil immer
stärker und geht zum Ende des Schwanzes in ein kräftiges Blau
über.
Die Schuppen bei V. yuwonoi sind sehr klein. 174 – 196 Schuppenreihen
sind um die Körpermitte angeordnet (HARVEY &
BARKER 1998, ZIEGLER & BÖHME
1999). |
| Verbreitung,
Lebensraum und Lebensweise |
Varanus
yowonoi ist bisher nur bekannt von Jailolo, der Terra typica, und von
dem nahe gelegenen Dorf Tanah Putih (HARVEY &
BARKER 1998).
Bisher sind nur sehr wenig Daten über diese Waranart bekannt. Es wird
berichtet, dass V. yuwonoi den Regenwald an den steilen Hängen
der Berge bewohnt. Während der Trockenzeit werden einzelne Tiere auf
dem Boden in der Nähe von Flüssen angetroffen. Während der
Regenzeit können diese Tiere nicht oder nur sehr selten beobachtet
werden, da sie vermutlich während dieser Jahreszeit in die Regenwälder
an den Bergen abwandern. Wenn man sie verfolgt, flieht V. yuwonoi
sehr oft auf Bäume (HARVEY & BARKER
1998). In menschlicher Obhut konnte beobachtet werden, dass Tiere dieser
Art gelegentlich auf Bäumen leben (LEMM 1998). |
| Pflege
und Zucht |
| Im
möglichst grossen Terrarium, dass einen grösseren Wasserteil beinhalten
sollte, kann man ein Paar pflegen. Anfangs können sie sehr scheu sein,
deshalb sollten mehrer Verstckmöglichkeiten in Form von Korkröhren
angeboten werden. Als Futter werden grosse Insekten, lebende Fische und
Mäuse angenommen (KIRSCHNER & KOSCHORKE
1998). |
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