Euprepiosaurus
Varanus macraei BÖHME & JACOBS 2002
Blaugefleckter Baumwaran
 
macraei
V. macraei
courtesey of M. Reisinger

Varanus macraei ist sehr nah mit V. prasinus verwandt und gehört somit zur Untergattung Euprepiosaurus. Schon durch die intensive schwarze Grundfärbung mit den blauen Ozellen ist diese Art sehr leicht von allen anderen Vertretern der V. prasinus-Gruppe zu unterscheiden. Die maximale Gesamtlänge beträgt etwa 110 cm, wobei die Länge des greiffähigen Schwanzes mehr als zwei Drittel der Gesamtlänge ausmacht.
Auf dem Rücken formen die blauen Ozellen mehrere Querbänder. Auf dem Nacken formen diese Bänder blaue Karos. Die Oberseite ist blau gefärbt, die Schnauzenregion ist weisslich. Ein heller Temporalstreifen ist sichtbar.

 

 


Verbreitung,
Lebensraum und
Lebensweise

macraei

Soweit bisher bekannt, kommt V. macraei nur auf der nordwestlich der Vogelkop Halbinsel von Irian Jaya, Indonesien, vorgelagerten Insel Batanta vor (BÖHME & JACOBS 2002).
Erst sehr kurz ist diese Art der Wissenschaft bekannt. Es sind bisher keine Freiland-beobachtungen beschrieben worden. Die Tiere sind tagaktive Baumbewohner, wie alle Vertreter des V. prasinus-Komplexes.


Pflege und Zucht

JACOBS (2002) berichtet über die erste Nachzucht von V. macraei in menschlicher Obhut. Die Terrarien waren ähnlich eingerichtet wie für V. prasinus, jedoch waren sie deutlich größer, da V. macraei um einiges größer wird wie V. prasinus.
DEDLMAR (2006) berichtet über eine weitere erfolgreiche Nachzucht und gibt hier auch einige Informationen über die Zusammensetzung der Zuchtgruppe. 2 Männchen und 4 Weibchen wurden zusammen in einem Terrarium mit den Massen 230 x 120 x 220 cm LBH gepflegt. Es konnten keine aggressiven Verhaltensweisen untereinander beobachtet werden. Insgesamt wurden 5 Gelege produziert. Die Gelegegröße betrug dabei zwischen 2 und 5 Eiern. Nach einer Inkubation von 206 – 240 Tagen bei einer Temperatur von 28,5°C schlüpften die Jungtiere. Die Gesamtlänge der Schlüpflinge betrug zwischen 239 und 264 mm und sie hatten ein Geburtsgewicht zwischen 11,9 und 14,3 g. Die Aufzucht der Jungwarane bereitete keinerlei Probleme.

   
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